Umweltbildung (Ökologie, Umwelt)
Seit einigen Jahren hat sich ein neues ökologisches Bewusstsein gebildet. Besonders der Stellenwert der erneuerbaren Energie hat sich drastisch erhöht. Doch wann kann man eine Energiequelle erneuerbar nennen und
30.08.2026 −
Staufenberg
Die TN lernen verschiedene Formen von Tierspuren im Lebensraum Wald systematisch zu erkennen, zu unterscheiden und hinsichtlich ihrer Aussagekraft zu interpretieren. Sie analysieren neben Trittsiegeln weitere Hinweise wie Fraßspuren, Losung, Gewölle, Nester oder Kratzspuren und leiten daraus Rückschlüsse auf Lebensweise, Nahrung, Aktivitätszeiten sowie Habitatnutzung ausgewählter Tierarten ab. Im Rahmen des Vortrages und dem Praxisteil erweitern die Teilnehmenden ihre naturkundliche Beobachtungskompetenz, üben das genaue Hinschauen sowie hypothesengeleitetes Denken und reflektieren ökologische Zusammenhänge zwischen Tierarten und ihrem Lebensraum. Die Veranstaltung ist handlungsorientiert konzipiert und fördert insbesondere bei Kindern frühe Umweltbildung durch forschendes Lernen in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson.
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19.04.2026 −
Witzenhausen
Würzig, süss, herb, kräuterig, pilzig, harzig, erdig... Wir probieren den Wald! Wie stelle ich Eichel- oder Kiefernrindenmehl her, nehme ich trockenen oder frischen Waldmeister für eine leckere Waldmeistercreme, wie schmecken Waldknödel, wie wird Löwenzahn zu Gelee, welche Kräuter würzen am besten beim Feuertopfkochen? Wir gehen in den Wald und entdecken, was der Wald Leckeres für uns bereithält! Einiges wird mitgebracht, vieles suchen wir uns gemeinsam.
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15.04.2026 −
Hörden
Wildpflanzen erfreuen sich in der regionalen Küche zunehmender Beliebtheit, das Frühjahr ist die Zeit, in der Wildpflanzen in großer Artenvielfalt wachsen und gedeihen. Anja Holland wird über ihren Nutzen, aber auch ihre Gefahren, ausführlich referieren. Anschließend erwartet die Besucher eine Verkostung.
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17.05.2026 −
Dransfeld
14.06.2026   14:00 Uhr     Dransfeld  
Die Teilnehmenden lernen heimische Vogelarten der Kultur- und Naturlandschaft kennen und erschließen sich deren ökologische, kulturhistorische und symbolische Bedeutung. Im Rahmen angeleiteter Naturbeobachtungen bestimmen sie Vogelarten anhand äußerer Merkmale, Gesängen sowie charakteristischer Verhaltensweisen und vertiefen ihre Kenntnisse zur Artenvielfalt und zu ökologischen Zusammenhängen. Darüber hinaus reflektieren die Teilnehmenden die Rolle von Vögeln in der Menschheitsgeschichte, in Mythologien, religiösen Deutungsmustern sowie in Musik- und Kulturtraditionen. Die Veranstaltung verbindet naturkundliche Bildung mit kulturwissenschaftlicher Perspektive, stärkt Wahrnehmungskompetenz und Umweltbewusstsein und fördert eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Natur.
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04.10.2026 −
Hann. Münden
Wir wandern durch die Feldflur von Wiershausen, begegnen zahlreichen wegbegleitenden Obstbäumen, besuchen einige Streuobstwiesen und verkosten die gerade genussreifen Obstsorten. Bei spannenden sortenkundlichen Hintergrundinformationen lernen wir die ökologische Bedeutung der Streuobstbestände und die Grundlagen der notwendigen Schnittpflege kennen. Zum Abschluss gibt es bei Kaffee und Kuchen Kostproben der geschmacklichen Vielfalt der Obstsorten. Treffpunkt: Parkplatz an der Sporthalle, Beckerweg 28-32, 34346 Wiershausen
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12.04.2026 −
Hann. Münden
Die TN lernen historische und rezente Gehölzarten anhand charakteristischer Merkmale zu bestimmen, deren Herkunft sowie Standortansprüche zu analysieren und ihre Bedeutung im Kontext von Klimawandel und Biodiversität fachlich einzuordnen. Sie vergleichen Altbestände mit sogenannten Zukunftsbäumen und reflektieren waldbauliche Strategien im Hinblick auf Resilienz, Anpassungsfähigkeit und nachhaltige Forstwirtschaft. Im Rahmen des Rundgangs erschließen sich die Teilnehmenden dendrologische Grundlagen, erkennen Besonderheiten ausgewählter Arten und diskutieren ökologische Wechselwirkungen zwischen Gehölzen, Frühblühern und weiteren Organismengruppen. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für langfristige Vegetationsentwicklung, Klimafolgenanpassung sowie den verantwortungsvollen Umgang mit arboretalen Sammlungen zu entwickeln und auf eigene Handlungskontexte zu übertragen.
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29.03.2026 −
Adelebsen
Die TN lernen Frühblüher anhand von pflanzentypischen Merkmalen zu erkennen, systematisch zu unterscheiden und in ihren ökologischen Zusammenhang einzuordnen. Sie analysieren morphologische Charakteristika wie Blattform, Blütenaufbau, Wuchsform und Standortpräferenzen und reflektieren die besondere Anpassungsstrategie dieser Arten im zeitigen Frühjahr, insbesondere im Hinblick auf Lichtnutzung, Nährstoffspeicherung und Konkurrenzvermeidung. Im Rahmen eines angeleiteten Vortrages und Praxisübungen erweitern die Teilnehmenden ihre Artenkenntnis im Lebensraum Wald, diskutieren die Bedeutung von Frühblühern für Bestäubende und weitere Insekten sowie deren Rolle im Ökosystem. Zudem setzen sie sich mit Fragen des Schutzes, der nachhaltigen Nutzung und der Biodiversitätsförderung auseinander. Ziel ist es, ökologische Zusammenhänge zu verstehen und verantwortungsbewusste Handlungsoptionen im Umgang mit sensiblen Waldökosystemen abzuleiten.
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19.09.2026 −
Hann. Münden
Die TN lernen Pilze als eigenständiges Organismenreich systematisch einzuordnen und grundlegende Kenntnisse zur Mykologie zu erwerben. Sie analysieren zentrale Aspekte der Systematik, differenzieren morphologische Erkennungsmerkmale wie Hut-, Stiel- und Fruchtschichtstrukturen und wenden grundlegende Bestimmungsprinzipien praxisorientiert an. Einsteigerfreundliche Speisepilzgruppen werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer charakteristischen Merkmale sowie möglicher Verwechslungspartner*innen vergleichend betrachtet. Im Rahmen der kombinierten Theorieeinheiten und praktischen Geländearbeit vertiefen die Teilnehmenden ihre Artenkenntnis, üben die strukturierte Bestimmung im Lebensraum Wald und reflektieren ökologische Funktionen von Pilzen im Kontext von Stoffkreisläufen, Symbiosen und Zersetzungsprozessen. Dabei werden Sicherheitsaspekte, nachhaltige Sammelregeln sowie rechtliche Grundlagen thematisiert.
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08.07.2026 −
Dransfeld
Die TN lernen die vulkanische Entstehungsgeschichte der Region Münden anhand sichtbarer geologischer Strukturen zu rekonstruieren und zentrale Prozesse des Vulkanismus fachlich zu erläutern. Sie analysieren Gesteinsarten, Ablagerungsformen sowie geomorphologische Besonderheiten und ordnen diese zeitlich in die Erdgeschichte ein. Im Rahmen der Begehung des Geologie- und Bergbaupfades im historischen Steinbruch auf dem Hohen Hagen setzen sich die Teilnehmenden mit der Nutzung vulkanischer Gesteine auseinander und reflektieren die Wechselwirkungen zwischen natürlicher Ressource, wirtschaftlicher Nutzung und gesellschaftlicher Entwicklung. Dabei werden auch die historischen Arbeitsbedingungen im Steinbruch thematisiert und sozialgeschichtlich eingeordnet.
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23.08.2026 −
Hann. Münden
Die TN lernen charakteristische Wuchs- und Strukturmerkmale von Bäumen wie Drehwuchs, Zwieselbildung, Rotkern, Einschlüsse oder Astnarben systematisch zu erkennen und hinsichtlich ihrer forstwirtschaftlichen sowie holztechnologischen Bedeutung zu interpretieren. Sie analysieren, welche Rückschlüsse diese Merkmale auf Standortbedingungen, Wachstumsverlauf, Vitalität sowie innere Holzqualität zulassen. Im Rahmen der Exkursion erschließen die Teilnehmenden den Zusammenhang zwischen äußerlich sichtbaren Baumzeichen und späteren Verwendungsmöglichkeiten des Holzes, etwa im Möbelbau, im Innenausbau oder im Instrumentenbau. Dabei reflektieren sie Kriterien der Holzsortierung, Qualitätsbewertung und nachhaltigen Ressourcennutzung im Kontext moderner Forstwirtschaft.
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05.07.2026 −
Hann. Münden
Die TN lernen Wildbienen anhand charakteristischer Merkmale von Honigbienen zu unterscheiden, artspezifische Lebensweisen zu beschreiben und deren Bedeutung für Bestäubungsprozesse fachlich einzuordnen. Sie analysieren Verhaltensweisen bei Nahrungssuche, Nestbau und Brutpflege und reflektieren die unterschiedlichen ökologischen Ansprüche verschiedener Arten, einschließlich Hummeln als staatenbildende Wildbienen. Im Rahmen der angeleiteten Exkursion zwischen Forstbotanischem Garten und Tanzwerder beobachten die Teilnehmenden Wildbienen in ihrem natürlichen Habitat, identifizieren geeignete Nahrungs- und Niststrukturen und diskutieren Gefährdungsursachen wie Habitatverlust, Pestizideinsatz und Klimaveränderungen.
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14.11.2026 −
Hann. Münden
Die TN lernen Pilze als eigenständiges Organismenreich systematisch einzuordnen und ihre ökologische Bedeutung für Waldökosysteme differenziert zu analysieren. Inhalte aus dem Grundkurs Pilzbestimmung wie Lebensformen, Systematik sowie Speise- und Giftpilze werden mit pädagogischen Methoden verknüpft. Die Teilnehmenden entwickeln didaktische Zugänge zur anschaulichen Vermittlung von Mykorrhiza, Stoffkreisläufen und Artenvielfalt, erproben einfache Bestimmungsstrategien und reflektieren kreative Formen der Darstellung mykologischer Vielfalt. Eine explorative Lerneinheit dient der praxisorientierten Anwendung und methodischen Vertiefung.
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07.10.2026 −
Katlenburg-Lindau
Die Teilnehmerinnen lernen in diesem Vortrag zentrale Zusammenhänge zwischen Streuobstwiesen und Ernährung kennen; BUND Naturerlebnis Katlenburg vermittelt fundiertes Wissen zur Bedeutung von Streuobstwiesen für eine nachhaltige und gesundheitsbewusste Ernährung, erläutert ökologische Wirkzusammenhänge sowie deren Beitrag zur Biodiversität und reflektiert den Stellenwert regionaler Lebensmittelversorgung im Kontext von Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz.
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24.04.2026 −
Hann. Münden
Die TN lernen Vogelfedern heimischer Waldarten anhand morphologischer Merkmale systematisch zu unterscheiden und artspezifisch zuzuordnen. Sie analysieren Aufbau, Funktion sowie Farb- und Strukturmerkmale von Federn und leiten daraus ökologische Anpassungsleistungen, etwa im Hinblick auf Tarnung, Thermoregulation und lautlosen Flug, ab. Im Rahmen der einmaligen Kurzveranstaltung vertiefen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse zur Anatomie von Federn, zu funktionalen Unterschieden zwischen Schwung-, Steuer- und Deckfedern sowie zu charakteristischen Erkennungsmerkmalen ausgewählter Vogelarten. Dabei reflektieren sie die Bedeutung von Federstrukturen für Flugmechanik, Energieeffizienz und artspezifisches Verhalten im Lebensraum Wald.
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01.11.2026 −
Staufenberg
Der Herbst schenkt uns jede Menge wilde Früchte. Auf einem kleinen Spaziergang am Arboretum Habichtsborn mit seinen Baumriesen und goldenem Herbstlaub werden wir einige sammeln und allerhand Wissenswertes zu essbaren Wildbeeren erfahren. Anschließend erproben wir in unserer Outdoorküche gemeinsam die Verarbeitung zu verschiedenen gesunden Köstlichkeiten wie Marmelade und „falschen Oliven". Bitte an wetterangepasste Kleidung denken!
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