Psychologie, Gruppendynamik, Verhaltenstraining
Übersicht psychologischer und gruppendynamischer Prozesse - Denk- und Beziehungsstrukturen erkennen und verstehen, Life-Blance - Bewältigung persönlicher Lebenssituationen, Analyse und Förderung von Kompetenzen und Chancen
16.06.2026 −
Katlenburg-Lindau
Die Teilnehmerinnen lernen in dieser Veranstaltung die psychische Erkrankung Depression differenziert kennen, erhalten durch den fachlichen Vortrag von Dr. Rudolf Brodhun fundierte Einblicke in Ursachen, typische Symptome sowie Auswirkungen auf das alltägliche Leben Betroffener, setzen sich mit Möglichkeiten der Wahrnehmung, des angemessenen Umgangs und der unterstützenden Begleitung auseinander, vertiefen ihr Verständnis für psychische Erkrankungen insgesamt und reflektieren das erworbene Wissen im Rahmen einer anschließenden, moderierten Diskussionsrunde kritisch und praxisnah.
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01.07.2026 −
Bad Sachsa
07.07.2026   19:00 Uhr     Osterode  
Die TN lernen die Bedeutung biografischer Prägungen für Suchtentwicklung und Heilungsverlauf differenziert zu analysieren. Sie reflektieren Erst- und Folgekonsum im Hinblick auf situative Auslöser, emotionale Bewältigungsversuche sowie erlernte Verstärkungsmechanismen und prüfen, inwiefern das Suchtmittel funktional zur Regulation belastender Gefühle eingesetzt wurde. Im Seminar setzen sich die Teilnehmenden mit aktuellen Strategien der Emotionswahrnehmung und -regulation auseinander, insbesondere im Kontext achtsamkeitsbasierter Selbstbeobachtung. Sie identifizieren individuell belastende Gefühlslagen, analysieren potenzielle Risikosituationen für erneuten Konsum und entwickeln präventive Handlungsstrategien zur Stabilisierung abstinenter Lebensführung. Zudem wird der Begriff des Rückfalls fachlich geklärt, Frühwarnzeichen werden erarbeitet und individuelle sowie soziale Schutzfaktoren reflektiert. Die Teilnehmenden prüfen, inwieweit sie eigene Risikomuster wahrnehmen können und welche unterstützende Funktion vertraute Personen als Krisenanzeigende übernehmen können.
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06.07.2026 −
Clausthal-Zellerfeld
Wie sollte ich mich im Umgang mit Stress- und Belastungssituationen verhalten; Alkoholismus als Krankheit der Familie; Welche Hilfen für Familien mit Alkoholikern; Loslassen und für sich selbst etwas tun; die enthemmende Wirkung des Alkohols und warum setzte ich ihn für mich ein; Anlässe für den Alkoholmissbrauch; keiner liebt mich "Prost", die Umwelt stellt mir immer wieder ein Bein; wie werden Abeitskolleg*innen zu Co-Abhängigen; das Streben nach Tüchtigkeit bzw. Perfektion; Alkohol am Arbeitsplatz. Suchtprävention im Betrieb; das Suchtfördernde Verhalten des Partners; der Alkohol im Kontext gesellschaftlicher Werte und Normen; Was bedeutet Selbsthilfe für den Einzelnen?
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05.10.2026 −
Clausthal-Zellerfeld
Abhängig vom Alkohol, Wege aus einer Krankheit; Arbeitswelt-Sucht-Rehabilitation; Hintergründe für den Alkoholismus; Leidensdruck als Chance zur Wende für den Alkoholkranken; Alkoholismus in der Arbeitswelt - ein Tabu; Suchtmittel und Lustgewinn; ""Sackgasse", nichts funktioniert mehr; wozu brauche ich die "Krücke" Alkohol; "Machtlos", wir können unser Leben nicht mehr meistern; Hilfe insbesondere für Alkoholkranke und Gefährdete; Vorurteil, Ängste, Schuldgefühle als Reaktion auf einen Rückfall; Der Rückfall: ein Rückschritt in alte Konsummuster oder auch eine Chance zur Weiterentwicklung?
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02.10.2026 −
Osterode
07.10.2026   19:00 Uhr     Bad Sachsa  
Die TN lernen Bedingungen und Einflussfaktoren einer stabilen und zufriedenstellenden abstinenten Lebensführung differenziert zu analysieren. Sie reflektieren ihre Vorstellungen eines Lebens ohne Alkohol, prüfen individuelle Ressourcen zur Alltagsgestaltung und setzen sich mit der Bedeutung von Familie, sozialen Beziehungen sowie selbstbestimmter Freizeitstruktur auseinander. Dabei wird die Fähigkeit thematisiert, mit sich selbst allein sein zu können und innere Stabilität ohne kompensatorische „Tröster*innen“ zu entwickeln. Im Seminar analysieren die Teilnehmenden das Phänomen der Suchtverlagerung, identifizieren potenzielle Ersatzhandlungen und bewerten deren Risiko im Hinblick auf erneute Abhängigkeitsdynamiken. Sie differenzieren zwischen Rückfall und maladaptiver Bewältigungsstrategie und prüfen, inwiefern achtsamkeitsbasierte Selbstwahrnehmung zur frühzeitigen Krisenerkennung beitragen kann. Darauf aufbauend entwickeln sie individuelle Strategien zur Emotionsregulation, zur Veränderung erlernter Verhaltensmuster sowie zur Stabilisierung persönlicher Schutzfaktoren.
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