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Regionale Filmtage an der BBS I

Die nächsten Regionalen Filmtage finden an der BBS I im Rahmen des Schulprojekts "Hausbau" im September statt. Näheres erfahren Sie hier in Kürze!

Regionale Filmtage an der Drei-Flüsse-Realschule Hann. Münden

Wir freuen uns über drei neue Kurzfilme aus Hann. Münden!

Im Rahmen der Regionalen Filmtage 2017 sind drei großartige Filme entstanden: „Aus Feind wird Freund“, „Falsch verstanden“ und „Mädels“. Schüler_innen der neunten Klasse der Drei-Flüsse-Realschule entwickelten die Filmideen und schrieben eigenständig das Drehbuch, bedienten die Kamera und führten Regie. Ton, Schnitt und Schauspiel übernahmen die Schüler_innen ebenfalls selbst. Und das alles in zwei Tagen! Unterstützt wurden sie dabei von Tobias Milde (Blickwechsel e. V.).
 
Einfach mal reingucken:
 

Falsch verstanden

Mädels

 

Regionale Filmtage an der BBS I und BBS III in Göttingen

In Südniedersachsen werden die Regionalen Filmtage 2016/2017 von uns umgesetzt. Der erste Durchgang fand im September 2016 statt. Leon Kloke und Carsten Seydlowsky gingen hierfür, für jeweils einen Schultag an die BBS I und BBS III in Göttingen, um mit den Schüler_innen das diesjährige Thema der regionalen Filmtage "Flucht und Vertreibung heute" gemeinsam aufzugreifen.

Ziel des Projekts ist die Förderung und Entwicklung von Demokratiebildung in Auseinandersetzung mit dem Medium Film. Ausgewählt wurde für dieses Jahr der Dokumentarfilm „My Escape". Eine Produktion des WDR, die sich intensiv mit der Flucht aus Sicht von Menschen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea auseinandersetzt. Bei dem Film handelt es sich um einen Zusammenschnitt von Videos und Fotos, die die interviewten Menschen auf ihrer Flucht nach Deutschland selbst gemacht haben. Deutlich wird hier u. a. die Wichtigkeit eines Smartphones oder eines Handys auf der zum Teil lebensgefährlichen Flucht. Kloke „Der Film zeigt, dass ohne moderne Kommunikation Flucht in ihrer derzeitigen Form nicht möglich wäre. Gleichzeitig sind Handy oder Smartphone für die Geflüchteten oft der letzte soziale Anker und die einzige Verbindung zu ihrem früheren Leben, die sie retten konnten. Die Jugendlichen zogen hier Parallelen zu ihren Lebenswelten und derer der Geflüchteten. Zudem wurden Vorurteile über vermeintlich "reiche" Geflüchtete mit teuren Smartphones ausgeräumt".

Der Film hinterlässt eindrückliche Bilder und bietet so die Grundlage für Diskussionen rund um das Thema politische Bildung: Angefangen bei der Bedürfnisgleichheit aller Menschen, über Fluchtgründe, medienkritische Reflexion bis hin zur gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Insbesondere die Verbindung von Politischer Bildung und Medienbildung kam bei den Schüler_innen gut an. Seydlowsky äußert sich zufrieden „Gerade der Perspektivwechsel auf die Lebenswelten und Erlebnisse geflüchteter Menschen hat unter den Schüler_innen zu lebhaften Diskussionen geführt und eine empathische Haltung gestärkt. Nicht zuletzt haben die Schüler_innen durch die intensive Beschäftigung mit medialer Berichterstattung über Flucht und deren Funktionalisierung von Rechts eine kritische und selbstbestimmte Meinungsbildung erprobt. Diese Fähigkeit ist zentral, um in der heutigen Flut von Informationen Abwehrkräfte gegen Vorurteilen und Verschwörungstheorien auszubilden".

Auch im kommenden Jahr werden die regionalen Filmtage von der LEB angeboten. Interessierte Schulen können sich gerne unter 0551 820790 oder goettingen@leb.de melden.

 

 

Regionale Filmtage an Schulen

„Flucht und Vertreibung heute"
Ein Projekt des NLQ und der AEWB zur Förderung politischer Bildung in Schulen in Zusammenarbeit mit den „Demokratiezentren der niedersächsischen Erwachsenenbildung" und den Medienzentren des Landes Niedersachsen.
 
Bei Interesse können sich Schulen gerne bei uns melden:
0551 820790 oder goettingen@leb.de
 
Aufgabe der politischen Bildung ist es, Schüler_innen zu ermöglichen, Verständnis für Politik zu finden, Einsichten in politische Zusammenhänge zu gewinnen und Kompetenzen zu entwickeln, sich in politische Willensbildungsprozesse aktiv einzubringen. Dafür ist die Auseinandersetzung mit aktuellen, gesellschaftlich diskutierten Herausforderungen bedeutungsvoll. Es geht um Zukunftsfragen, die sie auch diskutieren. Mit dem Thema "Flucht und Vertreibung heute" nehmen die Förderer (NLQ und AEWB) angesichts der zunehmenden Herausforderungen der weltweiten Fluchtbewegungen eines der wichtigsten Themen der nächsten Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte in den Blick. Filme sind dabei ein unverzichtbares Element der gesellschaftlichen Bildungskultur, ob als Spielfilme, Dokumentationen oder andere Formate.
 
 
 

 

  
 

5. Schulmedientag Göttingen 2016

Mittwoch, 21. September 2016, 9:00 bis 16:00 Uhr, Georg-August-Universität Göttingen, Waldweg 26.

Ab 9:00 Uhr können Sie sich an 25 Infoständen über die laufende Medienarbeit verschiedener Träger, Verbände, Vereine und Institutionen schlaumachen. Wir stellen hier u. a. die "Regionalen Filmtage" und "Connected" vor.  Ab 9:45 Uhr ist es Ihnen möglich, dem Impulsvortrag "Medien-Ethik-Bildung Medienethische Konsequenzen für Schule und Unterricht" zu lauschen. Anschließend stehen Ihnen 18. Workshops zur Auswahl.

Das Programm samt Anmeldeformular finden Sie hier