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Liebe Filmbegeisterte, haltet euch den 30. Mai frei!

Die LEB und der DGB-Jugend laden zum Kurzfilmfestival ins Goslarer Theater ein. Unter dem Motto „Politische Bildung“ widmet sich das Festival einem Genre mit ganz besonderer Herausforderung. Die Gastgeber*innen freuen sich deshalb, vier fantastische Filme aus ganz Niedersachsen präsentieren zu können.

Die Filmemacher*innen werden am 30. Mai natürlich vor Ort sein und Rede und Antwort stehen. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie überhaupt angefangen wird einen Film zu drehen, was dafür benötigt wird und wie so ein Projekt finanziert werden kann, dann finden Sie hier Antworten. Das Publikum entscheidet wer beim Festival als Gewinner*in rausgeht. Bei Snacks und erfrischenden Getränken haben alle Zuschauer*innen die Gelegenheit, vor und nach den Filmvorführungen, Näheres über die Filmemacher*innen und die beteiligten Einrichtungen zu erfahren. Umrahmt wird das Festival mit zwei großartigen Vorträgen rund um das Thema „Politische Bildung in der Erwachsenenbildung“ mit dem Schwerpunkt Film. Christian Stadali wird die gesamte Veranstaltung moderieren. Stadali hat viele Jahre als Journalist in leitender Funktion im Hörfunk und als Pressesprecher eines landesweiten Sozialverbandes gearbeitet. Seit 2008 berät er mit seiner Kommunikationsagentur WortwerkWeimar Unternehmen in Fragen der internen und externen Kommunikation und moderiert kulturelle und fachpolitische Veranstaltungen. Stadali ist ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Bundesverband Bürger- und Ausbildungsmedien (bvbam) sowie im PARITÄTISCHEN Thüringen.

Das Kurzfilmfestival findet am Mittwoch, den 30. Mai 2018 von 14:00 bis ca. 19:00 Uhr im Kino Goslarer Theater in der Breite Str. 86 in 38640 Goslar statt.

Eintritt und Verpflegung sind kostenlos, die Karten sind aber begrenzt!

Das Kurzfilmfestival findet im Rahmen der „Kritischen Reihe - Demokratische Dialoge im ländlichen Raum“ statt und wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. Demokratische Dialoge im ländlichen Raum: Nicht allein anhand der Ergebnisse der Kommunalwahlen ist deutlich geworden, dass fremdenfeindliche, autoritäre und antiliberale Einstellungen in der Gesellschaft vorhanden sind und zunehmend offen geäußert werden. Insbesondere in ländlichen Regionen, die durch Strukturwandel und Abwanderung geprägt sind, wird das aktive Eintreten für demokratische Teilhabe und gegen extremistische Einstellungen immer wichtiger. In ländlichen Regionen ist es besonders wichtig, bürgerschaftliches Engagement zu stärken, damit demokratische Teilhabe ein selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Miteinanders bleibt. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, hat die LEB gemeinsam mit der DGB-Jugend verschiedene Bildungsformate angeboten, die über einen Zeitraum von einem Jahr durchgeführt wurden.

 

NEWS: Die Nominierten stehen fest!

Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Publikum beim Kurzfilmfestival der politischen Bildung in der Erwachsenenbildung, einen Gewinner*innenfilm zu wählen!

Wir gratulieren den Filmemacher*innen:

Christian Ewald für „Dahoam“

Erzählt wird die Geschichte von einigen Bewohner*innen in einem kleinen Dorf in Bayern, die durch die zunehmende Begegnung mit Asylbewerber*innen zu einer verblüffenden Entdeckung gelangen. Ein Film über Migration und Toleranz.

 

 

Franziska Rutz & Karin Oesten für „100 Jahre Frauenwahlrecht – Wofür kämpfen wir heute?“

Das Wahlrecht für Frauen veränderte die Gesellschaft, bewirkte im Laufe der folgenden Jahrzehnte immer weitere Wahlmöglichkeiten für Frauen und Mädchen. Es ist die Grundlage für die Gesellschaft, in der wir heute leben. Trotzdem kämpfen Frauen immer noch um Anerkennung und Lohngleichheit, verteidigen ihre Würde und ihr Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit.

 

Dem EPIZ und der BBS1 Arnoldi-Schule für „Nähmaschine – Jeder kann was ändern!

Ein Kurzfilm über Engagement für globale Gerechtigkeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen.

 

Linda Verweyen & Abdalstar Esreb und u.a. dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V für

„Wie die Weltrettung zur Welt kam“

Die im Januar 2018 fertiggestellte mehrsprachige Komödie „Wie die Weltrettung zur Welt kam“ erzählt von der Entstehungsgeschichte der (fiktiven) aktivistischen Kunstorganisation „DieWeltrettung.org“. Diese Organisation findet ihren Ursprung auf einer arabisch-albanischen Hochzeit im alten Land. Doch irgendwie läuft dort alles schief. Die Musiker geraten aneinander, die Limousine springt nicht an und das Brautpaar kriegt sich wegen der Hochzeitstorte in die Haare… Wie aus diesem Chaos mithilfe eines Apfels doch noch eine gelungene Hochzeit werden kann und wie die Weltrettung letztendlich entsteht, ist in diesem 15-minütigen Kurzfilm zu sehen.